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	<title>Monsieur Becker &#187; Panorama</title>
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		<title>Wichtigkeit von DaZ</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 21:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch einen Google+-Beitrag von Markus Trapp bin ich auf das Data Journalism Handbook gestoßen, darin ein Beitrag, wie man Daten findet. Unter anderem: Wenn man in der Google-Suche »filetype:XLS« eingibt, beschränkt sich die Suche auf XLS-Dateien. Viele haben das sicherlich schon gewusst, ich bisher nicht. Da probieren über studieren geht, habe ich gleich mal nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch einen <a href="https://plus.google.com/106765553443429973017/posts/4APijtzYSJ7">Google+-Beitrag</a> von Markus Trapp bin ich auf das <a href="http://datajournalismhandbook.org/1.0/en/">Data Journalism Handbook</a> gestoßen, darin ein <a href="http://datajournalismhandbook.org/1.0/en/getting_data_0.html">Beitrag</a>, wie man Daten findet. Unter anderem: Wenn man in der Google-Suche »filetype:XLS« eingibt, beschränkt sich die Suche auf XLS-Dateien. Viele haben das sicherlich schon gewusst, ich bisher nicht.</p>
<p>Da probieren über studieren geht, habe ich gleich mal nach Anzahl der Schüler im Land Berlin gesucht. Google bot mir die <a href=" http://www.statistik-berlin.de/Publikationen/OTab/2012/OT_B01-01-00_211_201100_BE.xls">Statistik OT_B1.1</a> des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg. Daraus habe ich mir den Aspekt Schüler(innen) mit nicht-deutscher Herkunftssprache rausgepickt und als <a href="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2012/04/NDH-Schueler.pdf">Diagramm</a> dargestellt:</p>
<p><iframe src="http://docs.google.com/gview?url=http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2012/04/NDH-Schueler.pdf&#038;embedded=true" style="width:600px; height:500px;" frameborder="0"></iframe></p>
<p>(<a href="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2012/04/NDH-Schueler.pdf">PDF aufrufen</a>)</p>
<p>Quintessenz: Während im Schuljahr 1996/1997 jeder sechste Schüler in Berlin nicht-deutscher Herkunftssprache war, war es zu Beginn dieses Schuljahren jeder Dritte. Kein Wunder, dass Deutsch als Zweitsprache, kurz DaZ, fester Bestandteil in der (Berliner) Lehrerausbildung geworden ist.</p>
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		<title>Profil(losigkeit)</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 21:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[So gut wie jede Schule hat ein Profil. Altsprachlich, naturwissenschaftlich, sportlich oder künstlerisch sind vermutlich die gängigen Betonungen. Mitunter stimmen beschlossenes und reales Profil nicht ganz überein: Das Gymnasium, an dem ich mein Abitur abgelegt habe, war offiziell musikalisch-künstlerisch und naturwissenschaftlich betont, tatsächlich wurden Japanisch und Norwegisch angeboten. Seit der Zusammenlegung mit einer anderen Schule, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So gut wie jede Schule hat ein Profil. Altsprachlich, naturwissenschaftlich, sportlich oder künstlerisch sind vermutlich die gängigen Betonungen. Mitunter stimmen beschlossenes und reales Profil nicht ganz überein: Das Gymnasium, an dem ich mein Abitur abgelegt habe, war offiziell musikalisch-künstlerisch und naturwissenschaftlich betont, tatsächlich wurden Japanisch und Norwegisch angeboten. Seit der Zusammenlegung mit einer anderen Schule, die sich vorher den Naturwissenschaften verschrieben hatte, ist Spanisch als fünfte Fremdsprache hinzugekommen (es gab natürlich noch Englisch und Französisch).</p>
<p>Insofern stellt sich die Frage: Wie sinnvoll ist ein Profil? Ist man als Schule ohne einen solchen Schwerpunkt chancenlos oder ist die vermeintliche Profillosigkeit nicht gerade ein Vorteil?</p>
<p>Gut, potenziellen Eltern und Schülern gegenüber ist ein Profil ein Verkaufsargument. Es ist wie ein Stempel. Kein Gütesiegel, das nach Kriterien vergeben wird, denn was tatsächlich mit der Betonung verbunden ist, unterscheidet sich von Schule zu Schule. Dennoch ist es ein Merkmal, an dem sich Interessierte orientieren. In Zeiten einer zahlenmäßig kleiner werdenden Schülerschaft sollte man auf ein Verkaufsargument nicht verzichten.</p>
<p>Andererseits: Es gibt viele Schülerinnen und Schüler, die nicht überdurchschnittlich für ein bestimmtes Fach begabt sind oder sich noch nicht festlegen möchten. Warum sollten sie sich nach der Grundschule für einen Schwerpunkt, der die restliche Schullaufbahn bestimmt, entscheiden müssen? Ist für solche Lernenden nicht ein »Profil light« besser, quasi kein Profil, ergänzt mit Wahlpflichtbereichen NaWi, Kunst, … Vielfältige Angebote für eine heterogene Schülerschaft.</p>
<p>Wo liegt die Zukunft? Einige Schulen mit klarem Profil und einige mit Profil light? Oder zwingt die Zusammenlegung und Schließung von Schulen zum »Entprofilieren«?</p>
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		<title>Zulassungen für das Amt des Studienrats</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 19:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Daten für das Referendariat in Berlin sind draußen. Bei der 1. Auswahl zum Amt des Studienrates mit Beginn zum 1. Februar 2012 sind insgesamt 205 Bewerberinnen und Bewerber zugelassen worden, 66 weniger als im Vorjahr. Pro Platz gab es im Durchschnitt über sechs Bewerber. Gute Chancen hatten angehende Physik-, Griechisch-, Informatik- und Lateinlehrer, deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Daten für das Referendariat in Berlin sind draußen. Bei der 1. Auswahl zum Amt des Studienrates mit Beginn zum 1. Februar 2012 sind insgesamt 205 Bewerberinnen und Bewerber zugelassen worden, 66 weniger als im Vorjahr. Pro Platz gab es im Durchschnitt über sechs Bewerber.</p>
<p>Gute Chancen hatten angehende Physik-, Griechisch-, Informatik- und Lateinlehrer, deutlich schwieriger war es für Bewerber mit Geschichte, Spanisch, Philosophie, Russisch.</p>
<p><iframe src="http://docs.google.com/gview?url=http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2011/12/berlin-zulassung-2012-fruehjahr.pdf&#038;embedded=true" style="width:600px; height:500px;" frameborder="0"></iframe></p>
<p><em>(<a href="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2011/12/berlin-zulassung-2012-fruehjahr.pdf">PDF-Datei</a>)</em></p>
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		<title>nur marginaler Schaden</title>
		<link>http://monsieur-becker.de/2011/11/schulbuchverlag-marginaler-schaden/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schulbuchverlage, wenn ich eine Doppelseite aus einem 252 Seiten starkem Lehrbuch für die Schüler kopiere oder im Intranet der Schule eine digitale Version davon für alle Kollegen ablege, dann verstößt das zwar gegen das Urheberrecht, aber wie bei Karl-Theodor zu Guttenberg, dem die Uni Bayreuth vorsätzliche Täuschung bescheinigt hat (auch wenn er das nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schulbuchverlage,</p>
<p>wenn ich eine Doppelseite aus einem 252 Seiten starkem Lehrbuch für die Schüler kopiere oder im Intranet der Schule eine digitale Version davon für alle Kollegen ablege, dann verstößt das zwar gegen das Urheberrecht, aber wie bei <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,799457,00.html">Karl-Theodor zu Guttenberg</a>, dem die Uni Bayreuth vorsätzliche Täuschung bescheinigt hat (auch wenn er das nicht einsieht oder gar bereut), ist der wirtschaftliche Schaden nur marginal.</p>
<p>Bei einem 20 € teuren Lehrbuch kostet die Doppelseite 16 Cent, 28-mal kopiert macht das 4,48 €. Die Summe ist so marginal, dass man dafür bei euch so gut wie nichts kaufen kann. Und die digitale Kopie für die Kollegen: Da eh alle von euch mit dem neuen Lehrbuch überschüttet werden, kostenlos, kann man eine digitale Kopie für eben jene Kollegen wohl kaum als Schaden bezeichnen.</p>
<p>Naja, mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Educational_Resources">OER</a>, das derzeit in aller Munde ist, wird sich das leidige Urheberrechtsproblem hoffentlich eh bald von selbst erledigen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
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		<title>Uneinheitlichkeiten in der RVK</title>
		<link>http://monsieur-becker.de/2011/10/uneinheitlichkeiten-rvk/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ist eine insbesondere in Bayern und Ostdeutschland verbrei­tete Klassifizierung für Bibliotheksbestände. Die Signa­tur der inhaltlichen Gliederung besteht aus zwei Groß­buchstaben und drei bis fünf Ziffern. Obwohl sie zentral an der Universitätsbibliothek Re­gensburg erarbeitet wurde und weiterentwickelt wird, ist sie in Teilen erstaunlich uneinheitlich. Dies möchte ich an einem linguistischen Teilgebiet, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ist eine insbesondere in Bayern und Ostdeutschland verbrei­tete Klassifizierung für Bibliotheksbestände. Die Signa­tur der inhaltlichen Gliederung besteht aus zwei Groß­buchstaben und drei bis fünf Ziffern.</p>
<p>Obwohl sie zentral an der Universitätsbibliothek Re­gensburg erarbeitet wurde und weiterentwickelt wird, ist sie in Teilen erstaunlich uneinheitlich. Dies möchte ich an einem linguistischen Teilgebiet, der Morpholo­gie, aufzeigen.</p>
<ul>
<li><a href="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2011/10/rvk-unregelmaessigkeiten.pdf">Artikel</a></li>
<li><a href="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2011/10/rvk-unregelmaessigkeiten-status-quo.pdf">Status quo in Übersicht</a></li>
<li><a href="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2011/10/rvk-unregelmaessigkeiten-entwurf.pdf">Entwurf in Übersicht</a></li>
</ul>
<p>Der im Titel gewählte Begriff »Uneinheitlichkeit« im­pliziert, dass der Status quo kein wünschenswerter Zu­stand ist. In der Tat ist eine einheitliche Klassifizierung erstrebenswert. Zum einen vereinfacht sie die Erschlie­ßung, die im Idealfall zukünftig auch Artikel aus Fach­zeitschriften und Sammelbänden umfasst. Zum ande­ren kommt sie Nutzern zugute, die sich beispielsweise alle Publikationen zum Numerus von Nomen (für alle Sprachen!) anzeigen lassen wollen.</p>
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		<title>weniger Schüler, mehr Fremdsprachenlerner</title>
		<link>http://monsieur-becker.de/2011/09/weniger-schueler-mehr-fremdsprachenlerner/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 15:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Die niedrige Geburtenrate sowie der anfängliche Übergang zum zwölfjährigen Abitur haben die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland zwischen den Schuljahren 2002/2003 und 2009/2010 von 9,8 auf 8,9&#160;Mio. zurückgehen lassen. Umgekehrt nahm die Zahl der Fremdsprachenlerner zu. Nicht nur prozentual, sondern auch in absoluten Zahlen: 84&#160;% der Schülerinnen und Schüler (=&#160;7&#160;480&#160;252) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die niedrige Geburtenrate sowie der anfängliche Übergang zum zwölfjährigen Abitur haben die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland zwischen den Schuljahren 2002/2003 und 2009/2010 von 9,8 auf 8,9&#160;Mio. zurückgehen lassen.</p>
<p>Umgekehrt nahm die Zahl der Fremdsprachenlerner zu. Nicht nur prozentual, sondern auch in absoluten Zahlen:</p>
<ul>
<li>84&#160;% der Schülerinnen und Schüler (=&#160;7&#160;480&#160;252) lernten 2009/2010 Englisch, sieben Jahre zuvor waren es nur 69,1&#160;% (=&#160;6&#160;755&#160;443).</li>
<li>Auch Französisch legte aller Unkenrufe zum Trotz zu, von 16,8&#160;% auf 19&#160;%.</li>
<li>Latein hat heute ein Viertel mehr Schüler, der Anteil liegt jetzt bei 9,2&#160;%.</li>
<li>Griechisch, das nur von etwa jedem 750.&#160;Schüler gelernt wird, konnte ebenfalls leicht zulegen.</li>
<li>Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnet Spanisch. 122,4&#160;% mehr Schülerinnen und Schüler zwischen 2002/2003 und 2009/2010. Allerdings ist der Anteil mit nur 3,8&#160;% gering.</li>
<li>Italienisch »boomt« ebenfalls (Zuwachs von 45,3&#160;%), insgesamt ist der Anteil mit 0,6&#160;% aber gering.</li>
</ul>
<p>Verlierer sind Russisch und &#8211; zu meiner Überraschung &#8211; Türkisch. Zirka jeder hundertste Schüler heute lernt Russisch, die Sprache hat jedoch fast einen Drittel seiner Lerner verloren. Ebenfalls abgenommen hat die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die Türkisch lernen.</p>
<p><a href="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2011/09/Fremdsprachenerwerb.pdf">Alle Daten gibt es hier zum Nachlesen</a>. Sie sind der <a href="https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/Schulen/AllgemeinbildendeSchulen.html?nn=71590">Fachserie 11 Reihe 1</a> (Ausgaben 2002/2003 bis 2009/2010) des Statistischen Bundesamtes entnommen bzw. auf Grundlage dieser Daten errechnet.</p>
<p><em>Aktualisierung für das Schuljahr 2010/2011</em>: <a href="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2011/09/Fremdsprachenerwerb-2011.pdf">Fremdsprachenerwerb (Schuljahr 2010/2011)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>sanfte Rebellen für nachhaltige Bildung</title>
		<link>http://monsieur-becker.de/2011/08/sanfte-rebellen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 08:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildung ist eines dieser Wörter, das jeder kennt, aber niemand richtig fassen kann. Spätestens seid »Wer wird Millionär« ist Allgemeinbildung en vogue, Bücher wie »Bildung &#8211; Alles was man wissen muß« (Naturwissenschaften kommen hier interessanterweise nicht vor) verkaufen sich wie geschnitten Brot. PISA hat uns gelehrt, dass unser Bildungssystem nicht so toll ist wie gedacht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bildung ist eines dieser Wörter, das jeder kennt, aber niemand richtig fassen kann. Spätestens seid »Wer wird Millionär« ist Allgemeinbildung en vogue, Bücher wie <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442151473/mbecker-21/">»Bildung &#8211; Alles was man wissen muß«</a> (Naturwissenschaften kommen hier interessanterweise nicht vor) verkaufen sich wie geschnitten Brot. PISA hat uns gelehrt, dass unser Bildungssystem nicht so toll ist wie gedacht. Ins gleiche Horn stößt die Wirtschaft, die sich seit Jahr(zehnt)en über den niedrigen Bildungsstand potenzieller Auszubildender beklagt. Viele Lehrer kommen im Laufe ihres Arbeitslebens zu der Erkenntnis, dass Schüler immer »dümmer« würden. </p>
<p>Die Fragen, was gute Bildung ist und wie man sie Schülern angedeihen lässt, sind vieldiskutiert. Christoph Drösser hat sie im Zeit-Artikel »<a href="http://www.zeit.de/2011/33/Lehrplaene-Bildung-Schule/komplettansicht">Das will ich nicht wissen</a>« (via <a href="http://twitter.com/#!/retemirabile/statuses/105004082015649792">@retemirabile</a>) aufgegriffen. »Hirnforscher und Psychologen plädieren für eine nachhaltige Bildung.« Nachhaltigkeit ist auch eines dieser Schlagwörter der modernen Zeit, das in Realität wieder alles und nichts bedeuten kann.</p>
<p>Gerhard Roth, Hirnforscher an der Universität Bremen, fordert konkret weniger Inhalt, dafür mehr</p>
<blockquote><p>Wiederholen! Lehrer müssen ständig prüfen, was vom Gelehrten noch übrig ist. Innerhalb jeder Schulstunde nach zehn Minuten, am Anfang einer neuen Stunde den Stoff der vergangenen, am Anfang des neuen Schuljahres den Inhalt des letzten. Und in der zehnten Klasse noch einmal den Dreisatz aus der fünften oder sechsten.</p></blockquote>
<p>Auch in Klassenarbeiten solle man nicht nur das seit der letzten Arbeit Behandelte abfragen, sondern ruhig auch altes Wissen. Natürlich schafft man auf diese Weise die vollgepackten Lehrpläne nicht. Doch was nützen die, wenn man sich als Lehrer zwar feiern kann, dass man alles durchgepeitscht hat, am Ende aber bei den Schülern doch nicht viel übrig bleibt?</p>
<p>Nach dem Artikel fragt man sich: Was nun? Kursänderungen vollzieht der Dampfer Schule nur langsam. An eine Lehrplanrevolution ist nicht zu denken. Vielleicht muss man ein sanfter Rebell werden, über die Thomas Vasek in der <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/heimliche-helden.html">aktuellen brand eins</a> berichtet. »Sie finden, dass manches schiefläuft in der Firma. Sie arbeiten hartnäckig dagegen an. Und waren noch nie so wertvoll wie heute.« (<a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/heimliche-helden.html">Quelle</a>)</p>
<p>Sanfte Rebellen braucht das Land.</p>
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		</item>
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		<title>Julian Treasure: 5 ways to listen better</title>
		<link>http://monsieur-becker.de/2011/08/julian-treasure-5-ways-to-listen-better/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 16:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Julian Treasure spricht bei der Konferenz TED übers Hören und Zuhören. Via Ulla Keienburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliantreasure.com/">Julian Treasure</a> spricht bei der Konferenz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TED_(Konferenz)">TED</a> übers Hören und Zuhören.</p>
<p><object style="margin-left: 30px; width: 526px; height:  374"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" ></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011G/Blank/JulianTreasure_2011G-320k.mp4&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JulianTreasure_2011G-embed.jpg&#038;vw=512&#038;vh=288&#038;ap=0&#038;ti=1200&#038;lang=&#038;introDuration=15330&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=830&#038;adKeys=talk=julian_treasure_5_ways_to_listen_better;year=2011;theme=how_the_mind_works;theme=a_taste_of_tedglobal_2011;theme=new_on_ted_com;event=TEDGlobal+2011;tag=Arts;tag=Culture;tag=sound;&#038;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;"></param>
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<p>Via <a href="http://ullakeienburg.wordpress.com/2011/08/02/imagine-you-would-listen/">Ulla Keienburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mit Verlaub, Herr Peter Hahne, Sie sind &#8230;</title>
		<link>http://monsieur-becker.de/2011/06/mit-verlaub-herr-peter-hahne-sie-sind/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 10:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Sonntag fragte der ZDF-»Journalist« Peter Hahne in seiner Bild-Zeitungskolumne: »Ist der Unterricht für unsere Lehrer nur störende Unterbrechung ihrer Freizeit?« Wenn Lehrer über Überlastung und Überforderung klagten, sollten sie bedenken, so Hahne weiter, dass man in keinem Beruf so viel Urlaub und Freizeit habe. »Ob man dort [= zuhause, nach Schulschluss] Hefte korrigiert, Rasen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Sonntag fragte der ZDF-»Journalist« Peter Hahne in seiner Bild-Zeitungskolumne: »<a href="http://www.bild.de/politik/kolumnen/peter-hahne/unterricht-fuer-lehrer-nur-unterbrechung-der-freizeit-18337020.bild.html">Ist der Unterricht für unsere Lehrer nur störende Unterbrechung ihrer Freizeit?</a>«</p>
<p>Wenn Lehrer über Überlastung und Überforderung klagten, sollten sie bedenken, so Hahne weiter, dass man in keinem Beruf so viel Urlaub und Freizeit habe. »Ob man dort [= zuhause, nach Schulschluss] Hefte korrigiert, Rasen mäht, oder gleich den Riesling entkorkt, kontrolliert keiner.« Er berichtet über einen Berliner Schuldirektor, Jens Großpietsch, der eine Anwesenheitspflicht für Lehrer von 8 bis 16 Uhr fordere. Hahne findet das richtig, schließlich dürfe ein Kfz-Mechaniker »seine Werkstatt auch nicht nach sechs Stunden verlassen, um sich zu Hause ›vorzubereiten‹.« Man beachte die von ihm gesetzten Ironie implizierenden Anführungsstriche um vorzubereiten.</p>
<p>Nun legt Hahne auf seiner ZDF-Seite nach: »<a href="http://peterhahne.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,8245479,00.html">Vertragen Lehrer keine Kritik?</a>«. Tenor: Man verdrehe ihn das Wort im Mund, er habe ja nur Großpietschs Position wiedergegeben.</p>
<p>Armer Herr Hahne.</p>
<p>Mir kämen die Tränen und ich bedauerte ihn, wenn er tatsächlich missverstanden worden wäre. Doch: Das wurde er nicht. Er hat in seiner Zeitungskolumne nicht nur eine Position wiederge&shy;geben &#8211; er hat ganz billig Klischees bedient. Lehrer sind in seinen Augen stinkend faul und sie haben seeeeehr viel Urlaub. Das Niveau passt nicht nur zur Bildzeitung, sondern auch zu seiner Sendung, die ich schon öfter gesehen habe.</p>
<p>In die Reihe der journalistischen Lowlights wird sich auch die <a href="http://peterhahne.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,8076487,00.html?dr=1">morgige Sendung</a> einreihen, in die auch Schulleiter Jens Großpietsch eingeladen ist.</p>
<p>Um noch auf Herrn Großpietsch einzugehen: Ich kann seiner Position durchaus etwas abgewinnen. Ich würde von 8&#160;Uhr bis 16&#160;Uhr in der Schule sein, wenn ich dort Möglichkeiten hätte, mich ungestört auf meinen Unterricht vorzubereiten, ihn nachzubereiten, Schülerarbeiten zu korrigieren, Schüler- und Elterngespräche zu führen, diverse Konferenzen vorzubereiten, &#8230; Und wenn man dann, wie als Kassiererin oder als KFZ-Mechaniker, nach acht Stunden Feierabend hätte. Doch es fehlt an Räumlichkeiten, technischer Ausstattung und nicht zuletzt an Material. Der Staat wäre begeistert, wenn er für all das, was Lehrer derzeit aus der eigenen Tage bezahlen, im vollen Umfang aufkommen müsste.</p>
<p>Im Übrigen: Peter Hahnes Sendung dauert nur 27 Minuten. Die restlichen 10&#160;053 Minuten pro Woche müsste er nach seiner Logik auch nur Freizeit haben. An seinen journalistischen Qualitäten gemessen dürfte das sogar hinkommen.</p>
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		<title>Matheproblem: Betrag</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 17:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Für meine Dissertation über zweisprachige Lernerwörterbücher wage ich mich gerade in die große weite Welt der Mathematik. Und »schon« stoße ich auf ein Problem, genauer gesagt ein Notations&#173;problem: Ich habe in den Wörterbüchern, die ich untersuche, sowie in einem Referenzwörterbuch errechnet, wie viele Seiten die Artikelstrecke A, B, C, D, &#8230; umfasst. Jedes Wörterbuch ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für meine Dissertation über zweisprachige Lernerwörterbücher wage ich mich gerade in die große weite Welt der Mathematik. Und »schon« stoße ich auf ein Problem, genauer gesagt ein Notations&shy;problem: Ich habe in den Wörterbüchern, die ich untersuche, sowie in einem Referenzwörterbuch errechnet, wie viele Seiten die Artikelstrecke A, B, C, D, &#8230; umfasst. Jedes Wörterbuch ist da unter&shy;schiedlich umfangreich. Um das besser vergleichen zu können, habe ich die absoluten Zahlen in prozentuale Werte umgewandelt. Wie viele Seiten des Wörterbuchs entfallen auf alle mit A, B, C, D, &#8230; beginnenden Wörter.</p>
<p>Nun gucke ich für jede Artikelstrecke und jedes Wörterbuch, inwiefern diese Werte vom Referenz&shy;wörterbuch abweichen. So stellt man fest, dass ein bestimmtes Wörterbuch 31,0&#160;% mehr Seiten zum Buchstaben C hat als das Referenzwörterbuch, beim Buchstaben D sind es hingegen -7,1 &#160;%. ies sind für das spezifische Wörterbuch die Werte D<sub>C</sub> und D<sub>D</sub>.</p>
<p>Nun will ich errechnen, wie stark ein Wörterbuch durchschnittlich in seiner Seitenverteilung vom Referenzwörterbuch abweicht. Also ein Durchschnitt von D<sub>A</sub> bis D<sub>Z</sub>. Damit sich die negativen und positiven Zahlen sich nicht ausgleichen, verwende ich den Betrag der Werte. Die Abweichungen -10 und 10 ergeben im Durchschnitt daher nicht 0, sondern 10.</p>
<p>Nun meine Frage: Wie genau vermerke ich das in der Sigmaschreibweise?</p>
<p>Meine Laufvariable ist <em>n</em>. Sie hat den Startwert <em>D<sub>A</sub></em> (erste Buchstabenstrecke eines Wörterbuchs) und den Endwert <em>D<sub>Z</sub></em> (letzte Buchstabenstrecke eines Wörterbuchs). Die Funktion ist <em>n</em>, es sollen also alle <em>D</em> (mit den Indizes <sub>A</sub> bis <sub>Z</sub>) addiert werden. Doch wo muss der Betragstrich stehen?</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2011/05/durchschnitt.png"/></p>
<p>Ich bin irgendwie für Option 2, kann aber nicht erklären, warum.</p>
<p>Über Hinweise, ob das richtig oder falsch ist, würde ich mich sehr freuen.</p>
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