Regeln vereinfachen das Miteinander in einer Gruppen. Sie zeigen klar und transparent das auf, was ich als Lehrer von dir erwarte. Keine Willkür meinerseits, gleiche Maßstäbe für alle.
Die folgenden Unterrichtsregeln sind aus Schülersicht formuliert:
Jeder hat das Recht, ungestört zu lernen.
Ich vermeide jede Unterrichtsstörung. Wenn ich etwas sagen möchte, melde ich mich und warte, bis ich an der Reihe bin. Ich lasse andere ausreden und höre ihnen aufmerksam zu. Auch bei Partner- oder Gruppenarbeit achte ich auf eine angemessene Lautstärke.
Wir gehen respektvoll miteinander um.
Ich begegne jedem mit Respekt, verhalte mich höflich und sage »Danke« und »Bitte«.
Ich bereite mich auf den Unterricht vor.
Ich erledige stets meine Hausaufgaben. Zuhause wiederhole ich den Stoff der letzten Stunde, sodass ich ihn sicher beherrsche. Verständnisfragen schreibe ich mir auf, um sie im Unterricht zu klären. Selbstverständlich lerne und wiederhole ich regelmäßig Vokabeln.
Zum Unterrichtsbeginn bin ich arbeitsbereit.
Ich bin pünktlich an meinem Platz und halte meine Unterrichtsmaterialien ordentlich und vollständig bereit. Ich fange nicht erst an zu kramen, wenn der Unterricht begonnen hat.
Ich beteilige mich im Unterricht und nutze die Zeit zum Lernen.
Ich passe auf, arbeite mit und melde mich, wenn ich etwas sagen möchte. Bevor ich eine Aufgabe beginne oder eine Frage dazu stelle, lese ich mir aufmerksam die Aufgabenstellung durch. Wenn ich schneller fertig bin als die anderen, verhalte ich mich leise und lenke sie nicht ab. Essen, trinken und auf die Toilette gehen kann ich in der Pause.
Ich sehe Fehler als Lernchance.
Wenn ich etwas auf Anhieb nicht beherrsche, ist das kein Beinbruch. Es ist auch kein Grund, demotiviert den Kopf in den Sand zu stecken. Ich sehe Fehler vielmehr als Chance, mich zu verbessern.