Samstag, 23. April 2011 – 15:40 Uhr
Wie könnte das Schulbuch der Zukunft aussehen? Dazu ist im Blog gleich8 nun ein Forum eröffnet.
Mittwoch, 6. April 2011 – 22:11 Uhr
Heute war ich bei einer Infoveranstaltung zur neuen (mittlerweile 5.) Generation des Erdkundelehrwerks TERRA. Nun könnte ich schreiben, wie neu, aktuell, optisch ansprechend etc. ich es das Werk aus dem Hause Klett finde, doch das wäre recht uninteressant.
Viel spannender ist der Fakt, dass Steffen Werner, Referent und Koautor, ein Steckenpferd hat: Netzbasiertes Lernen. Wie aus verschiedenen Nebenbemerkungen deutlich wurde, sehen er und der Klettverlag die Zukunft des Schulbuchs durchaus im Internet bzw. im elektronischen Format. Videos, individualisierbare Karten und vieles mehr sind möglich. Bis ein solches E-Schulbuch jedoch Realität wird, vergeht sicherlich noch einige Zeit. Und vermutlich auch die eine oder andere TERRA-Generation.
Nichtsdestoweniger bewegen wir uns in die aus meiner Sicht richtige Richtung, auch wenn die Größe der Schritte hier und da zu wünschen übrig lässt.
Zu dem neuen TERRA wird es keine CD-ROM mehr geben. Die betroffenen Inhalte verschwinden nicht, sie werden in das Internetangebot integriert. Während Letztgenanntes bisher unverdient eher ein Schattendasein führte, wird es nun zum integralen Bestandteil des Medienverbundes ausgebaut. Bei vielen Lehrbuchseiten gibt es einen Online-Link wie auch schon beim Haack-Weltatlas. Online findet man dann unter anderem Vertiefungs- und Übungsmöglichkeiten. Zum Abschluss jedes Themenfeldes gibt es ein neu konzipiertes Trainingsmodul, bei dem man die erworbenen Kompetenzen autoevaluiert. Den passenden Selbsteinschätzungsbogen und auch die Lösungen zu den Aufgaben findet man selbstverständlich online.
Ein weiteres Novum: Das Lehrbuch gibt es auch als PDF. Ob das gut oder schlecht ist, so richtig sicher scheint man sich bei Klett in der Frage noch nicht zu sein. Denn im Katalog wird man das PDF-Angebot vergeblich suchen, man muss sich schon persönlich an den Verlag wenden.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass das neue TERRA noch entfernt vom Schulbuch der Zukunft ist, zumindest wenn man die in verschiedenen Lehrerblogs gezeichneten Szenarien als Ziel ansieht. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass die notwendige technische Ausstattung an vielen Schulen nicht einmal ansatzweise vorhanden ist. Unabhängig davon ist der eingeschlagene Weg richtig und unter den derzeitigen Bedingungen ist TERRA 5 ein modernes, Maßstäbe setzendes Lehrwerk.
Sonntag, 27. März 2011 – 11:12 Uhr
Die in der öffentlichen Wahrnehmung wichtigste Wahl in Frankreich ist die Präsidentschaftswahl (élection présidentielle). Diese Wahl ist so wichtig, da der französische Präsident im Vergleich zum deutschen Pendant eine viel größere Bedeutung im politischen Alltag hat. Erhält ein Kandidat die absolute Mehrheit, so ist er gewählt. Da dies bisher nie gelang, war immer eine zweite Runde, eine Woche später, notwendig. Daran nehmen die beiden Kandidaten, die in der ersten Runde die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten, teil.
Nicht minder wichtig ist die Wahl zur Nationalversammlung (élections législatives). In den 577 Wahlkreisen (circonscription législative) treten die Kandidaten alle 5 Jahre an, sofern der Präsident die Nationalversammlung nicht vorher auflöst. Erhält ein Kandidat die absolute Mehrheit, die gleichzeitig mindestens 25 % der Wahlberechtigten entspricht, so ist er gewählt. Erreicht kein Kandidat eines Wahlkreises diese Vorgaben, wird ebenfalls eine zweite Runde durchgeführt. An dieser dürfen alle Kandidaten teilnehmen, die mindestens so viele Stimmen wie 12,5 % der Wahlberechtigten erreicht haben. Falls nur ein oder kein Kandidat so viele Stimmen erhalten hat, nehmen die beiden Kandidaten, die in der ersten Runde die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten, teil.
Bei den Senatswahlen (élections sénatoriales) werden die 348 Senatoren indirekt durch Wahlkollegien (collège électoraux) gewählt. Diese bestehen aus Abgeordneten der Nationalversammlung, des Regionalrats, des Generalrats sowie aus Vertretern, die durch die Gemeinderäte ernannt werden. Die Wahlen finden alle drei Jahre statt, wobei je die Hälfte der Senatoren neu bestimmt wird. Die Amtszeit beträgt also sechs Jahre.
Ebenfalls für sechs Jahre, aber direkt, werden die Mitglieder des Regionalrates gewählt. Für die Regionalratswahlen (élections régionales) werden Parteilisten erstellt, auf der gleich viele Männer wie Frauen stehen müssen. Jene Parteiliste, die die absolute Mehrheit erreicht, erhält ein Viertel der Sitze im Regionalrat als Prämie. Alle anderen Sitze werden proportional auf alle Listen verteilt, die mehr als 5 % erreicht haben. Erreicht keine Parteiliste die absolute Mehrheit, ist eine zweite Runde notwendig. Daran dürfen alle Listen teilnehmen, die mindestens 10 % der Stimmen erhalten haben. Listen, die mehr als 5 %, aber weniger als 10 % erreicht haben, dürfen mit anderen Listen, die ebenfalls mehr als 5 % haben, fusionieren. Wie schon bei der ersten Runde erhält die stärkste Liste ein Viertel der Sitze als Prämie, die restlichen Sitze werden proportional vergeben.
Auf Ebene der Départements finden Generalratswahlen (élections cantonales) statt. In den 4 039 Wahlkreisen (canton) der France métropolitaine werden die Kandidaten wie bei den Wahlen zur Nationalversammlung gewählt: Ein Kandidat ist in der ersten Runde gewählt, wenn er die absolute Mehrheit, die gleichzeitig mindestens 25 % der Wahlberechtigten entspricht, erreicht. Erfüllt kein Kandidat diese Vorgaben, wird ebenfalls eine zweite Runde durchgeführt. An dieser dürfen alle Kandidaten teilnehmen, die mindestens so viele Stimmen wie 12,5 % der Wahlberechtigten erreicht haben. Falls nur ein oder kein Kandidat so viele Stimmen erhalten hat, nehmen die beiden Kandidaten, die in der ersten Runde die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten, teil.
Ab 2014 werden die Regionalrats- und Generalratswahlen durch Territorialratswahlen (élections territoriales) abgelöst. Diese werden voraussichtlich so wie die Generalratswahlen durchgeführt, wobei die Anzahl der Wahlkreise auf 3 500 reduziert werden soll. Die Gewählten sind dann Mitglieder sowohl in dem Generalrat ihres Départements als auch im Regionalrat ihrer Region.
Im Rahmen der Gemeinderatswahlen (élections cantonales) werden die Kommunalparlamente der 36 682 Gemeinden gewählt. Das konkrete Verfahren ist von der Größe der Gemeinde abhängig.
Freitag, 4. März 2011 – 11:41 Uhr
Das auf meiner Masterarbeit basierende Buch »Klassifizierung französischer Verben in der geschriebenen und gesprochenen Sprache« ist erschienen.
Derzeit ist es schon beim Verlag bestellbar, in wenigen Tagen kann es auch über den normalen Buchhandel bezogen werden.
Montag, 28. Februar 2011 – 14:14 Uhr
Dies ist ein Beitrag des Blogthemas »Bildungsdynamik der modernen Welt«.
Im letzten Beitrag wurden die »World Cultural Blueprints of Development« vorgestellt. Als Blaupause lässt sich dieses Schema auch auf den Bologna-Prozess übertragen, wie im folgenden aufgezeigt werden soll.
Der Anstoß für den Bologna-Prozess geht auf die Bildungsminister Claude Allègre (Frankreich), Luigi Berlinguer (Italien) und Jürgen Rüttgers (Deutschland) zurück, die sich von der »G8 of research«, ein informelles Netzwerk der Carnegie Corporation, kannten. Sie nahmen aus diplomatischen Gründen noch die britische Staatsministerin für Hochschule Tessa Blackstone hinzu.
Alle vier Minister veröffentlichten im Mai 1998 im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Pariser Universität die Sorbonne-Deklaration: eine Erklärung über die Harmonisierung der Architektur des europäischen Hochschulsystems. Ihr Ziel war es, teils massive nationale Probleme in den Hochschulen zu lösen. So gibt es in Frankreich eine Zweiteilung des Hochschulwesens in schlecht ausgestattete Massenuniversitäten und die elitären Grandes Écoles, die wiederum keine internationale Strahlkraft haben. In Italien hingegen hat die Studienabbrecherquote ein so großes Ausmaß erreicht, dass man schon von mortalità universitaria sprach. Die Lösung dieser Probleme stieß hingegen auf Widerstände, zu deren Bewältigung die Bildungsminister Europa und die damit verbundene Fortschrittsidee zur Legitimationsinstanz machten.
Es wurde ein Memorandum erarbeitet: »Für ein europäisches Hochschulmodell«. Darin verständigte man sich auf ein imaginäres angelsächsisches Modell (3 Jahre Bachelor, 2 Jahre Master, 3 Jahre Promotion). Die Unterschiede zwischen den Hochschulsystemen sollten ausgeglichen werden. Ein gemeinsames System von Abschlüssen solle die Institutionen erst zur Annäherung bewegen, irgendwann zur Fusion.
All dies mündete 1999 in die Bologna-Deklaration mit dem Ziel der Harmonisierung. Bologna ist demnach keine Neuigkeit, sondern eine Forführung, eine Präzisierung des Bisherigen, ein Schritt zur Institutionalisierung des europäischen Hochschulmodells. Bologna ist eine Beschwörung der Diversität der europäischen Hochschulsysteme einerseits, aber auch eine Forderung nach Qualitätssicherung des europäischen Hochschulsystems andererseits.
Wie aufgezeigt wurde, lassen sozial-kommunikative Prozesse die Programmatik entstehen und sorgen für deren Verbreitung. Sie sind sozial, weil sie von bestimmten Trägern (Organisationen, Experten, soziale Bewegungen, Experten) vorangetrieben werden. Und sie sind kommunikativ, weil sie auf Konferenzen, Kongressen und Publikationen basieren; man spricht auch von einem »Konferenz – Deklaration – Nationaler Plan«-Zyklus.
Durch den Bologna-Prozess entstand eine »European Cultural Blueprint of Higher Education«. Die Umsetzung dieser Blaupause ist eine kontextspezifische Aneignung, das heißt, dass Bologna nicht überall gleich umgesetzt wurde und wird. Es findet eine Rekontextualisierung statt: Die Programmatik tritt in einen bereits existierenden Kontext ein und wird rekontextualisiert, also von dem existierenden Hochschulwesen überformt. Zudem richtet sich die Politik bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses nach internen Vorgaben. Beispiele für solche Einflussfaktoren sind unter anderem unterschiedliche Rechts- und Verfassungstraditionen sowie das unterschiedliche Selbstverständnis von Universitäten.
Montag, 21. Februar 2011 – 14:14 Uhr
Dies ist ein Beitrag des Blogthemas »Bildungsdynamik der modernen Welt«.
Es gibt verschiedene Formen und Träger der weltweiten Ausbreitung, der Globalisierung. Für die Dissemination der Weltentwicklungs- und -bildungsprogrammatik hingegen spielen internationale Organisationen eine entscheidene Rolle.
Bevor wir auf die Rolle der internationalen Organisationen eingehen wollen, sei ein kurzer Überblick über Formen und Träger der Globalisierung in einer historisch orientierten Abfolge gestattet:
Internationale Organisationen spielen im Neo-Institutionalismus eine entscheidende Rolle. Einer These zufolge wurden die Referenzgesellschaften vom Handeln der internationalen Organisationen abgelöst.
Diese These untersuchte Colette Chabbott in ihrem Buch »Constructing education for development«. Ihre Kernidee: Bildung bzw. Erziehung entsteht nicht von selbst, sondern wird geschaffen. Chabbott untersuchte dazu Weltentwicklungskonferenzen und deren Ergebnisse. Sie kam zu dem Ergebnis, dass auf den Kongressen (soziale und kommunikative Treffen) Deklarationen erarbeitet und verabschiedet werden, die normative Regeln enthalten. Auf diese Weise wird die Weltbildungsprogrammatik aufgebaut.
Die Durchsetzung der Programmatiken erfolgt nach einem bestimmten Schema, das als Blaupause bezeichnet wird: »World Cultural Blueprints of Development«. Auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene gibt es Organisationen. Sie bilden ein mehrfach gestuftes, aber miteinander verbundenes System von Organisationen zur Weitergabe der Programmatik. Die Weitergabe erfolgt durch Konferenzen, Deklarationen und konkrete Handlungsprogramme (ideologies).
Die Grafik kann auf verschiedene Themen übertragen werden, etwa auf den Bologna-Prozess. Durch eine internationale Deklaration und verschiedene Nachfolgekonferenzen entstand, wie im folgenden Beitrag der Serie dargestellt wird, die »European Cultural Blueprint of Higher Education«.
Freitag, 18. Februar 2011 – 9:49 Uhr
Seit einigen Tagen steht die wissenschaftliche Leistung unseres Bundesverteidungsministers, des Freiherrn von und zu Guttenberg, in der Diskussion. Konkret wird ihm vorgeworfen, in seiner Dissertation an verschiedenen Stellen zum Teil mehrere Absätze umfassende Zitate nicht als solche kenntlich gemacht zu haben. Mittlerweile ist eine recht umfangreiche Liste an »zufällig« identischen und stark inhaltsgleichen Passagen zusammengekommen. Dieser Liste zufolge lassen sich auf 16 % der Seiten fragwürdige Stellen finden. Ob all diese Stellen tatsächlich Plagiate sind, vermag ich mangels vorliegender Dissertation nicht zu beurteilen. Doch schon die Auszüge, die die Süddeutsche Zeitung präsentiert, reichen meines Erachtens aus, um ihm die Doktorwürde zu entziehen. Sie reichen nicht nur aus, sie gebieten diesen Schritt sogar.
Denn falls die Universität Bayreuth ihm den Doktortitel beließe, hätte sie meines Erachtens erhebliche Probleme, bei ähnlichen Fällen gegen andere wissenschaftliche Übeltäter(innen) vorzugehen. Sie machte sich darüber hinaus in der Forschungslandschaft lächerlich und sorgte für einen Imageschaden bei all jenen, die schon vorher in Bayreuth promoviert haben: »Ach ja, Bayreuth. Da ist der Doktor ja leicht zu bekommen!«, hieße es dann vielleicht.
Auch setzte die Universität damit ein falsches gesellschaftliches Signal: Wenn Urheberrechtsverstöße in Doktorarbeiten geduldet würden (und das noch in der juristischen Fakultät!), wieso verfolgt man dann solche Vergehen bei DVD- und Musikkopierern oder bei nachgemachten Produkten aus China? Wie soll man als Lehrer dann gegen Schüler vorgehen, die von ihrem Nachbarn abschreiben, mitunter einschließlich der Rechtschreibfehler?
Montag, 14. Februar 2011 – 10:25 Uhr
Dies ist ein Beitrag des Blogthemas »Bildungsdynamik der modernen Welt«.
In ihrem Aufsatz »Educational ideology and the world educational revolution, 1950-1970« versuchen Fiala/Lanford, die faktische Expansion zwischen 1950 und 1970 in Beziehung mit der gleichzeitig globalen Diffusion der Weltbildungs- und Entwicklungsprogrammatik zu setzen.
Die Autoren haben drei Erwartungen:
Die Autoren analysieren Primärdaten (einzelstaatliche Bildungsprogramme und ähnliches), die von der Unesco zusammengestellt wurden. Sie formulieren 12 potenzielle bildungspolitische Ziele (etwa Rolle der Individuen, der Nationalstaaten, Staatsbürgerschaft, Fortschritt), die wie folgt gruppiert werden:
Bei der Untersuchung der Bildungsprogramme haben Fiala/Lanford festgestellt, dass die »developmental aims« deutlich stärker vertreten sind und darüber hinaus in dem Untersuchungszeitraum zugenommen haben. Dies betrifft auch »equality« und »democracy«. »Local ties« und »elite training« sind hingegen zurückgegangen, sie scheinen aus der Programmatik verschwunden zu sein.
Die Zunahme von entwicklungsbezogenen Bildungszielen legt nah, dass sich auch die Weltentwicklungs- und -bildungsprogrammatik intensiviert hat, dass sie breiter diffundierte. Der Vergleich der verschiedenen staatlichen Programme untermauert die Existenz einer Weltentwicklungs- und -bildungsprogrammatik.
Die Zunahme von entwicklungsbezogenen Bildungszielen legt nah, dass die Programmatik eine gewisse Rolle bei der Bildungsexpansion gespielt hat. Sie wirkte dabei deutlich stärker in der Tertiärstufe als in der Primar- oder Sekundarstufe.
Sonntag, 13. Februar 2011 – 18:47 Uhr
Insgesamt haben 439 Personen im Abstimmungslokal 03905 abgestimmt, davon 98,9 % mit Ja. Die Abstimmungsbeteiligung lag (ohne Berücksichtigung der Briefwähler) bei 22,5 %.
Das Dokument downloaden.
Sonntag, 13. Februar 2011 – 6:39 Uhr
Am heutigen Sonntag findet in Berlin der Volksentscheid über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben statt.
Bis einschließlich Freitag haben sich 6,3 % der 2 466 282 Stimmberechtigten einen Abstimmungsschein ausstellen lassen, die meisten von ihnen haben bereits per Briefabstimmung abgestimmt. Dieser Wert ist vergleichsweise niedrig, sodass von einer ingesamt geringen Beteiligung ausgegangen wird. Beim letzten Volksentscheid (»Pro Reli«) lag der Anteil der Briefabstimmenden an den Abstimmungsberechtigten vor der Wahl einen Prozentpunkt höher, insgesamt nahmen 29,2 % aller Abstimmungsberechtigten teil.
Um erfolgreich zu sein, muss die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zugleich mindestens 25 % der Stimmberechtigten zustimmen. Mehr als 616 570 Ja-Stimmen sind daher notwendig. Es bleibt abzuwarten, ob überhaupt so viel Ja- und Nein-Stimmen zusammenkommen.
Ich habe teilgenommen und erachte es auch als wichtig, zu Wahlen und Abstimmungen zu gehen. Wer noch unentschlossen ist, findet die amtlichen Informationen mit Pro- und Kontra-Argumenten zum Volksentscheid im Internetangebot der Landesabstimmungsleiterin.
Sollten Sie Ihre Abstimmungsbenachrichtigung verlegt haben, dürfen Sie selbstverständlich trotzdem in Ihrem Abstimmungslokal abstimmen. Ihr Lokal finden Sie mit der Abstimmungslokalsuche. Bitte gehen Sie nicht einfach da hin, wo sie immer hingehen, denn zu einem Volksentscheiden werden weit weniger Wahllokale eingerichtet als zu einer gewöhnlichen Wahl. Sie könnten also vor verschlossenen Türen stehen.
Wenn Sie sich einen Abstimmungsschein haben ausstellen lassen, aber noch nicht per Briefabstimmung abgestimmt haben, können Sie diesmal in jedem Berliner Abstimmungslokal Ihre Stimme abgeben.
Herzlich willkommen in meinem Blog.
Neben Beiträgen zu Bildungsthemen gibt es hier Organisatorisches zu meinen Unterrichtsfächern Geografie und Französisch.
Mehr zu den Inhalten des Französischunterrichts findest du bei gidoo français.
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