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	<title>Monsieur Becker &#187; Wörterbuch</title>
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		<title>Wörterbuchkompetenz</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 22:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[von Takako Tominaga, Quelle, Lizenz Ein wichtiges Hilfsmittel beim Fremdsprachen&#173;erwerb ist das Wörterbuch. Der Berliner Rah&#173;men&#173;lehrplan Französisch für die gymnasiale Oberstufe formuliert nicht umsonst als abschlussorientierten Standard, dass die Schülerinnen und Schüler in der Lage sein sollen, »ein- und zweisprachige Wörterbücher sowie andere einschlägige Hilfs&#173;mittel sinnvoll und effektiv zu nutzen.« (RLP-FII 2006: 16) Doch was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bild-rechts"><img src="http://monsieur-becker.de/wp-content/uploads/2010/05/woerterbuch-jaen.jpg" /><br/>von Takako Tominaga, <a href="http://www.flickr.com/photos/coldfervor/4112607536/">Quelle</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></div>
<p>Ein wichtiges Hilfsmittel beim Fremdsprachen&shy;erwerb ist das Wörterbuch. Der Berliner Rah&shy;men&shy;lehrplan Französisch für die gymnasiale Oberstufe formuliert nicht umsonst als abschlussorientierten Standard, dass die Schülerinnen und Schüler in der Lage sein sollen, »ein- und zweisprachige Wörterbücher sowie andere einschlägige Hilfs&shy;mittel sinnvoll und effektiv zu nutzen.« (RLP-FII 2006: 16)</p>
<p>Doch was bedeutet es, ein Wörterbuch sinnvoll und effektiv nutzen zu können? Was ist Wörter&shy;buchkompetenz?</p>
<p>In einer Veröffentlichung des Niedersächsischen Kultusministeriums, auf die ich <a href="http://damianduchamps.wordpress.com/2010/05/16/woanders-ist-alles-besser/">bei Damian Duchamps</a> gestoßen bin, wird empfohlen, ausgehend vom abschlussorientierten Standard ein Kompetenzerwerbsschema zu entwickeln:</p>
<blockquote><p>Ein solches Schema sollte sämtliche didaktischen und methodischen Entscheidungen ggf. unter Einbeziehung überprüfbarer Zwischenziele beinhalten. Es sollte präzise Angaben über Auswahl und Abfolge in der Vermittlung systematischen Wissens ebenso wie klare Vorstellungen über die Kultivierung und Anwendung des erworbenen Wissens und Könnens enthalten.<br/>(Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium 2008: 5f.)</p></blockquote>
<p>Auf dieser theoretischen Grundlage basiert das folgende Wörterbuchkompetenzerwerbsschema, das ich hiermit zur Diskussion stelle.</p>
<h2>Wörterbuchkompetenzerwerbsschema (Entwurf)</h2>
<p>Die Schülerinnen und Schüler</p>
<ol>
<li>finden einfache Wörter, auch solche mit Sonderzeichen (etwa »ç«), im alphabetischen Register.</li>
<li>verstehen die in zentralen Elementen eines Wörterbucheintrages (Angabe der Aussprache, der Wortart, der unregelmäßigen Formen) enthaltenen Informationen.</li>
<li>wählen in polysemen Wörterbucheinträgen mithilfe von Disambiguatoren die treffende Bedeutung.</li>
<li>können die Konjugation eines (unregelmäßigen) Verbs mithilfe des Wörterbuchs nachschlagen.</li>
<li>nutzen weitere Bestandteile des Wörterbuchs (etwa grammatischen Anhang).</li>
<li>finden komplexe Einheiten (etwa Sprichwörter).</li>
<li>verwenden das zweisprachige Wörterbuch mit dem Ziel des individuellen Wortschatz­erwerbs.</li>
<li>können in einsprachigen Wörterbüchern Kollokationen nachschlagen.</li>
<li>nutzen einsprachige Wörterbücher mit dem Ziel des individuellen Wortschatz­erwerbs.</li>
<li>kennen verschiedene Wörterbuchtypen und reflektieren deren Nutzungsmöglichkeiten und -grenzen.</li>
</ol>
<h2 class="quelle">Quellen</h2>
<ul class="quelle">
<li>Niedersächsisches Kultusministerium (2008): <em><a href="http://www.nibis.de/nli1/gohrgs/materialien/englisch_sekI/kompetenzorientierter-eu.pdf">Materialien für kompetenzorientierten Unterricht im Sekundarbereich I. Englisch.</a></em> Hannover.</li>
<li>RLP-FI (2006) = Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Berlin (2006): <em><a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/lehrplaene/sek1_franzoesisch.pdf">Rahmenlehrplan für die Grundschule und die Sekundarstufe I. Französisch.</a></em> Berlin.</li>
<li>RLP-FII (2006) = Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Berlin (2006): <em><a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/lehrplaene/sek2_franzoesisch.pdf" class="broken_link">Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe. Französisch.</a></em> Berlin.</li>
</ul>
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		<title>CD-ROM zum OALD 8 [Update]</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 19:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Update: Tim, seines Zeichens Electronic Publication Engineer, hat am 11. Mai auf meine Beschwerde geantwortet. Aber erst, als ich via Twitter nachgehakt habe. Wie sich herausgestellt hat, kann man die elektronische Version des neuen Oxford Advanced Learner&#8217;s Dictionary nur verwenden, wenn die CD-ROM beim ersten Start des Wörterbuchs nach der Installation im CD-ROM-Laufwerk eingelegt ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Update</strong>: Tim, seines Zeichens Electronic Publication Engineer, hat am 11. Mai auf meine Beschwerde geantwortet. Aber erst, als ich via Twitter nachgehakt habe.</p>
<p>Wie sich herausgestellt hat, kann man die elektronische Version des neuen <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0194799026/mbecker-21/">Oxford Advanced Learner&#8217;s Dictionary</a> nur verwenden, wenn die CD-ROM beim ersten Start des Wörterbuchs nach der Installation im CD-ROM-Laufwerk eingelegt ist. Danach funktioniert die Benutzung ohne CD-ROM problemlos. Das ist akzeptabel.</p>
<p>An dieser Stelle sei Steffi und Françoise weiterhin gedankt, die meiner E-Mail an Oxford die »Schul&shy;englischkeit« ausgetrieben und ihr dadurch zu vollem Glanz verholfen haben. Den Text der E-Mail habe ich hier entfernt, um Nutzerinnen und Nutzer, die sich vorab informieren wollen, nicht zu verwirren.</p>
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		<title>Digitales Lexikalisches System</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 09:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern besuchte ich in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ein Kollo&#173;quium des Zentrums Sprache. Thema: »Der ›Grimm der Zukunft‹ &#8211; Perspektiven der Lexikographie im 21. Jahrhundert«. »Der Grimm«, damit ist das von den Brüdern Grimm 1838 begonnene Deutsche Wörterbuch ge&#173;meint. Nach »nur« 123 Jahren, also im Jahre 1961, war man fertig. Da die Buchstabenstrecken, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern besuchte ich in der <a href="http://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften</a> ein Kollo&shy;quium des <a href="http://www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Zentren/Sprache">Zentrums Sprache</a>. Thema: »<a href="http://www.bbaw.de/bbaw/Veranstaltungen/Veranstaltungsseite_ansehen.html?terminid=1244">Der ›Grimm der Zukunft‹ &#8211; Perspektiven der Lexikographie im 21. Jahrhundert</a>«.</p>
<p>»Der Grimm«, damit ist das von den Brüdern Grimm 1838 begonnene Deutsche Wörterbuch ge&shy;meint. Nach »nur« 123 Jahren, also im Jahre 1961, war man fertig. Da die Buchstabenstrecken, mit denen man begonnen hatte, beim Abschluss des Wörterbuchs deutlich veraltet waren, beschloss man 1957 eine Neubearbeitung der Buchstabenstrecke A &#8211; F. 2012 wird man voraussichtlich damit fertig sein.</p>
<p>Eine ähnliche Neubearbeitung der anderen Buchstaben mache keinen Sinn, so <a href="http://www.mpi.nl/people/klein-wolfgang">Wolfgang Klein</a>, Direktor am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, nebenbei erwähnt ein sehr begabter Rheto&shy;riker. Zum einen dauere die Neuauflage Jahrhunderte (wodurch die Buchstabenstrecken noch viel veralteter wären, als sie es jetzt schon sind). Die Finanzierung eines solchen Mammutprojektes sei ebenfalls nicht realisierbar.</p>
<p>Aus diesem Grund entschloss man sich an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissen&shy;schaf&shy;ten, zukünftig ein »Digitales Lexikalisches System« zu entwickeln. Es ist kein Wörterbuch, aber aus den Daten können Wörterbücher abgeleitet werden. Dies möchte ich kurz an einem Beispiel illustrieren: Aus einem Datensatz, der zu jedem Wort die Schreibung und die Aussprache verzeichnet, kann man verschiedene Wörterbücher schaffen: (1) ein Rechtschreibwörterbuch wie den Duden (wie schreibt man ein Wort richtig?), (2) ein Aussprachewörterbuch (wie wird ein Wort ausgesprochen?), (3) ein rückläufiges Wörterbuch (welche Wörter enden auf <em>-nf</em>?), (4) ein phono&shy;logisches Wörterbuch (welche Wörter beginnen mit [ts]? <em>Tsatsiki</em> oder auch <em>Zoo</em>) oder (5) ein Reimlexikon (was reimt sich auf <em>Zoo</em>? <em>Floh</em>, <em>froh</em>, &#8230;).</p>
<p>Mit dem Digitalen Lexikalischen System löst man viele Probleme von Papierwörterbüchern. Etwa den Umfang. Schätzungen zufolge gibt es 4,5 Millionen Wörter in der deutschen Sprache (dabei zählen <em>Haus</em>, <em>Hauses</em>, <em>Häuser</em>, <em>Häusern</em> als ein gemeinsames Wort), weit über 400 Buchbände wären dafür notwendig. Darüber hinaus ist ein digitales Wörterbuch ergänz- und korrigierbar. Es muss auch nicht nur auf Schrift zurückgreifen. Das Duden-Universalwörterbuch definiert <em>lachen</em> wie folgt: »durch eine Mimik, bei der der Mund in die Breite gezogen wird, die Zähne sichtbar werden u. um die Augen Fältchen entstehen, [zugleich durch eine Abfolge stoßweise hervorgebrachter, unartikulierter Laute] Freude, Erheiterung, Belustigung o.Ä.«. Ein Video, in dem jemand lacht, wäre sicherlich leichter verständlich als diese Umschreibung. Ein weiterer Vorteil: Das Digitale Lexika&shy;lische System bietet eine »inkrementelle Funktionalität«, das heißt, dass nicht für jedes Wort die gleiche Informationstiefe vorhanden sein muss. Man kann das Wörterbuch schrittweise ausbauen.</p>
<p>Da 4,5 Millionen Einträge nur von Heerscharen an Lexikografen aktuell gehalten werden könnten, wird man sich zukünftig auf »wichtige«, relativ häufig verwendete Wörter konzentrieren, die regelmäßig überarbeitet werden. Zu den anderen Wörtern gibt es jedoch Belege aus Literatur und Presse, sodass die Bedeutung erschlossen werden kann.</p>
<p>Eine überarbeitete Oberfläche des Digitalen Wörterbuchs findet man unter <a href="http://beta.dwds.de/">beta.dwds.de</a>. Dort kann man auch ein <a href="http://media.dwds.de/dwds/content/WhitePaper_DigitalesWoerterbuch.pdf">White Paper</a> herunterladen, in dem zentrale Aspekte des Projektes erklärt werden.</p>
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